Zentrum und Höhepunkt der Ausstellung ist der Film »Stein-Zeiten«. Seiner Bedeutung entsprechend ist der Ort der Filmvorführung der »Chor« des Ausstellungsraumes. Im finalen Bereich des Ausstellungsraumes spitzt der Film das gesamte Thema mit seinen vielen Facetten zu. Er ist der Höhepunkt der Ausstellung.

Wie die Gesamtausstellung und ihre Inszenierung, so ist auch der Film Teil der gesamten Steinbruchszenerie. Die Unterteilung in ein »Oben« und »Unten«, in Steinbruch und Arbeitsplatz gliedern auch die ungewöhnliche, hochformatige Leinwand des Filmes. Der Ausstellungsraum fließt in die Leinwand und umgekehrt laufen die Szenen des Filmes aus der Leinwand in den Ausstellungsraum. Der Besucher erlebt den Film von unterschiedlichen Standorten. Unten sieht er den Film aus der Steinbruchperspektive; er ist gewissermaßen der Steinbrucharbeiter. Oben betrachtet er den Film vom Werkplatz aus der Sichtweite des Unternehmers und sieht die (Handels-) Verflechtungen nach außen. Der Filmbereich ist also kein statischer, isolierter Kinoraum sondern integraler Teil und Höhepunkt der Gesamtinszenierung.