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MAYEN . Über neue Zugänge in seinen Beständen konnte sich jüngst das Eifelmuseum freuen. Vier Bilder des aus Mayen stammenden Malers Emil van Hauth nennt das Museum nun sein Eigen.
Seiner Aufgabe entsprechend sammelt das in Mayen ansässige Eifelmuseum Gemälde, Bilder, Ansichten der gesamten Eifel ebenso, wie Werke von Künstlern - sog. »Eifelmaler - die aus der Eifel stammen. Eine Reihe von Sammelschwerpunkten ist in 100 Jahren Sammeltätigkeit entstanden. Hierzu gehört unbestritten eine Serie von Gemälden von dem großen Sohn der Stadt, dem Maler Emil van Hauth (1899-1974).
Der in Mayen als Sohn einer Apothekerfamilie geborene Gustav Emil Hoffmann, so sein bürgerlicher Name, arbeitete u.a. in Berlin, zuletzt in München. Er wird zu den sog. »Verschollenen Generation« gezählt; Er hat vor allem unzählige Stillleben und Porträts geschaffen. Das Eifelmuseum verfügt bereits über einen beachtlichen Sammelbestand von Werken van Hauths; einen Teil zeigte das Museum vor zwei Jahren anlässlich der viel beachteten Sonderausstellung »Mitmenschen« im Alten Arresthaus.
Die vier neuen Bilder, eines wurde angekauft, drei weitere wurden gesteigert, konnten mit Unterstützung der Reichskronen-Apotheke Schlags für das Museum gesichert werden. Einen bunten »Feldblumenstrauß« malte van Hauth im Jahre 1946 als Geburtstagsgeschenk an eine befreundete Nachbarin. Bei den letzten Neuzugängen, handelt es sich um drei kleinformatige Ölbilder, deren skurrile Themen so typisch für das Werk Emil van Hauths sind – das Bildnis eines weißen Huhns, ein Stillleben mit Schminktäschchen und eine abstrakte Impression, die seine Eindrücke einer Landschaft bei Frankfurt illustriert.
»Die Museen haben einen öffentlichen, im Gesetzt verankerten Auftrag, das kulturelle Erbe zu bewahren«, so GAV-Vorsitzender Hans Schüller. »Wir sind stolz, das wir als Museumsträger, diese so wichtige Sammelaufgabe eines Museums ohne Belastung des städtischen Haushalts mit unseren Eigenmitteln und mit Hilfe unserer Förderer und Sponsoren leisten können.«

